Mit dem Camper durch Norwegen in 3 Wochen

Wenn ich eins gerne tue, dann ist es planen. Bei dieser Reise jedoch, entschied ich mich komplett meinem Reisepartner anzupassen und so spontan wie möglich zu bleiben. Wenn man mit dem Camper durch Norwegen reisen möchte, ist das auch gar kein Problem, denn einen Schlafplatz findet man garantiert. Während der Reise haben wir uns Informationen durch die beiden Reiseführer „Norwegen“ und „101 Skandinavien Geheimtipps und Top-Ziele“ geholt.

Wichtig ist es sicherlich, den Camper vor der Reise gut auszustatten, damit man alle nötigen Sachen dabei hat. Eins ist für eine Reise in den Norden Norwegens ganz sicher – lasst die Winterreifen drauf und packt zur Sicherheit Schneeketten ein. In Norwegen schlägt das Wetter innerhalb von Stunden von Sonne, zu Regen über Schnee um.

Egal ob mit dem eigenen oder gemieteten Camper durch Norwegen, mit einem Mietauto von Hotel zu Hotel oder mit dem Backpack und dem Reisebus durch das Land – in diesem Blogbeitrag findet ihr meine Highlights und unsere Reiseroute.

Von Zürich bis auf die Lofoten innerhalb von 3.5 Tagen

In den ersten Tagen zählte für uns nur eines – Strecke machen, denn unser erstes Ziel war klar. Wir wollten hoch in den Norden Norwegens – auf die Lofoten Inseln. Am schnellsten gelangt man in den Norden Norwegens über Dänemark durch Schweden.

Tag 1: von Zürich (Schweiz) bis nach Flensburg (Deutschland) – 1051 km innerhalb von 11h. In Flensburg blieben wir am Hafen auf einem kostenlosen Stellplatz, der ziemlich voll war, aber für eine Nacht völlig in Ordnung.

Tag 2: von Flensburg bis nach Marma (Schweden) – 1100 km innerhalb von 12h. In Marma fanden wir Abseits der Autobahn E4 einen sehr schönen Parkplatz an einem See. Wir genossen einen wunderschönen Sonnenuntergang um 22 Uhr am See, bevor wir schlafen gingen.

Tag 3: von Marma bis nach Gällivare (Schweden) – 977 km innerhalb von 12h. Die Geschwindigkeiten werden reduzierter und wir kommen langsamer voran. Je weiter höher wir in den Norden kommen, umso länger bleibt es hell. Immer wieder sehen wir Rentiere an den Strassenrändern und sogar direkt auf der Strasse, die sich genüsslich ihr Futter suchen. In Gällivare liegt Schnee und auf dem See, an dem wir campen, schwimmen Eisschollen, die im Sonnenlicht schimmern. Auch um 22.30 Uhr scheint die Sonne noch auf den See, dunkel wird es in dieser Nacht nicht mehr.

Tag 4: von Gällivare bis nach Svolvaer (Lofoten Inseln, Norwegen) – 500 km innerhalb von 6.30h. Wir haben unser erstes Ziel erreichten und verbringen die erste Nacht auf den Lofoten am Hafen in Svolvaer.

Unsere komplette Norwegen Reise habe ich für Dich in mehrere Blogeinträge unterteilt:

  1. Lofoten Inseln in Norwegen
  2. Der raue Norden von Norwegen
  3. Der milde Süden Norwegens
  4. Trolltunga in Norwegen – Wanderung zur spektakulärsten Felsformation

Fazit

Egal wie viel Zeit man hat oder für welchen Bereich in Norwegen man sich am meisten interessiert, eine Sache ist sicher: Man wird mit wundervoller Natur und einer Tierwelt belohnt, die hier einmalig ist. Pack die warme Kleidung ein und mach dich auf in dein Norwegen Outdoor Abenteuer!

Welcher Teil Norwegens würde dich am meisten reizen oder hast du vielleicht schon einen Abschnitt bereist? Schreib es mir in die Kommentare!

Mit dem Camper durch Norwegen

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